Yoga und Flexibilität

Warst Du bis jetzt noch nie in einem Yoga Kurs, weil Du meinst, dafür nicht flexibel genug zu sein?

Meist einseitige Werbung trägt dazu bei, dass viele Menschen davon ausgehen, Yoga sei nur was für junge, schlanke und vor allem flexible Frauen.

Das ist sehr schade, denn der eigentliche Yoga Gedanke ist ein anderer.
Yoga ist für alle und zu sagen, dass man dafür flexibel sein muss, hätte die gleiche Bedeutung, wie zu sagen, dass man vor dem Duschen schon sauber sein muss.

Es ist die regelmäßige Yogapraxis, die die Flexibilität schenkt. Und zwar für jeden Menschen ganz einzigartig. Es geht dabei nämlich überhaupt nicht darum, ob jemand in einer Vorwärtsbeuge mit den Händen den Boden berühren kann. Wichtig ist, dass sich nach ein paar Yogaeinheiten ein Gefühl von mehr körperlicher Freiheit einstellt. Rückmeldungen von Teilnehmer*Innen, die berichten, dass sie sich inzwischen wieder mit Leichtigkeit nach unten beugen können, um Schuhe zu binden, oder dass sie sich im Auto beim Rückwärtsblick viel leichter drehen können, sprechen für sich.

Und weil Yoga, Körper und Geist als Einheit sieht, geht mit der körperlichen, automatische auch eine geistige Flexibilität einher. Und diese halte ich für am allerwichtigsten. Wenn Yoga dazu beiträgt, mit unvorhergesehenen Situationen gelassener umzugehen oder die Ansichten anderer Menschen besser stehen lassen zu können, dann wurde der yogische Auftrag wirklich erfüllt.

Und nur ein paar Prozent dieser geistigen Flexibilität reichen schon aus, um als völlige(r) AnfängerIn mal ganz unvoreingenommen eine Yogastunde zu testen.

Wie wärs??? Lust darauf mal deinen Geist zu dehnen???

2019-06-13T16:17:10+00:00